Scheme wird in den Annalen nicht als reguläre Scripting-Sprache aufgezählt, aber jetzt nehm ich es trotzdem rein, denn Lisp hat mich Ende der 70er süchtig gemacht, ohne dass damals auch nur ein realer PC verfügbar gewesen wäre.

Meine Faszination fürs einfache führte mich später zwingend zu Scheme, bei Erstkontakt (1985) war das R3RS.

Aber das hat sich inzwischen relativiert. Scheme weist Tendenzen auf in Richtung einer System-Programmiersprache, also weg von einer Skriptsprache.

Meine persönlichen Eckpunkte sind:

  1. R3R: Datentyp array, Existenzgrund: Datendurchsatz (ausschließlich).
  2. R4R: (vorläufig noch potentieller) Wegfall von () als „logisch falsch“, und
  3. R5R: Einführung der Konstruktion values, deren Sinn ich ausschließlich beim Datendurchsatz sehe.

Ich will es einfach! Und ich will, dass mein Compiler mir die Entscheidung abnimmt, in welcher Form mein Bündel Daten am schnellsten durchkommt!

Schade. Scheme war eigentlich schon Klasse, und auch jetzt ist es nicht schlecht. Aber ich bin stur.


Nachtrag: hier sehe ich, dass ich nicht vollständig alleine stehe mit meiner Meinung.

(Ursprung – 10.01.2009)

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