Letzten Samstag waren wir auf dem vorletzten Ausstellungstag von Max Weinberg in Alt-Sachsenhausen.
Erstmal, so sieht er aus, der Max:

Im vertrauten Kreis

... und am vertrauten Essteller.

Max’ Essteller aus der Nähe – Quark mit Weintrauben und zwo Löffeln. Max sagt, er ist Vegetarier.
Jemand wies mich darauf hin, dass das kein Veganer ist, der sogar z. B. Käse ablehnt. Heißt, Max lebt gesund und hat Chancen, seine gewünschte Lebenserwartung (120 Jahre) zu erreichen.
Dass er achtzig ist, hätte ich ihm nicht zugetraut. Siebzig ja – achtzig nein. –
Wir haben die Ausstellungshalle durchstreift. Das Werk ist zu umfangreich für die wenigen Quadratmeter, also machte Max das beste draus: er machte den Ausstellungsstil ebenfalls zum Kunstwerk.

Hier der etwas ordentlicherer Teil seiner Ausstellung.

Ich hab alles voller Freude fotografiert, so wie hier beispielsweise.

Hier zu sehen: Max’ jugendlfrischer PR-Manager mit Baby.




Hier gibts es zwo Modellhände.


Irgend ein Besucher musste wohl seine Witzischkeit unter Beweis stellen und hat die grüne Hand zum offensichtlichen Stinkefinger arrangiert. Sehr komisch, doch doch. (Ich lass mir nur nichts anmerken.)

Ich hab es etwas umarrangiert (im Foto leider schwach belichtet).


Max beantwortete eine Frage nach der Dreibeinigkeit der Mädels auf seinen Gemälden, das mit den zwo Beinen seien wir wohl gewohnt, aber ob es in der Galaxis auch Standard sei?
(Bei anderer Gelegenheit äußerte er, von einem anderen Planeten zu kommen.)


Wir unterhielten uns über Max’ Arbeitstechnik, und er benannte diese seine Vorgehensweise:
Synchron zum ersten Schritt mit mehreren anderen Blättern ebenso verfahren.

Sechs Augen, drei Beine, drei Titten. Üppig, fürwahr. Aber null Nasen? Hey?

Diese Statue ist aus Kunstharz-Fiberglas angefertigt.








Zwo Augen. Siehste, es geht doch. (Zum Ausgleich sieben Titten.) Ob auf der Rückseite auch welche sind, konnte ich nicht eruieren, ohne das Blatt aus der Hülle zu nehmen.





Übrigens, das Radio: hier spielt er seinen Lieblingskomponisten, Beethoven.
Den Stein obendrauf sollte man besser nicht anrühren, sonst geht die Musik aus. (Ist mir passiert, leider.)


















Wisst ihr was? Am Ende des Tages war der Akku von meinem Fotoapparat leer.
(Ursprung – 31.08.2008)